Die Wächterin

Eine Begegnung an der Schwelle des Privaten

Das Nachhausekommen ist ein intimer Moment. Es ist der Augenblick, in dem wir die laute, chaotische Welt hinter uns lassen und in unseren privaten Schutzraum eintreten. Doch wie sieht dieser Übergang meistens aus? Wir stehen im Dunkeln, suchen nach dem Schlüsselloch, vielleicht springt ein greller Bewegungsmelder an, der uns wie einen Eindringling anstrahlt. Es ist ein funktionaler Vorgang, aber kein schöner.

Die Skulptur „Die Wächterin“ stellt diesem profanen Moment etwas Magisches entgegen. Sie verwandelt die Haustür von einer bloßen Grenze in einen Ort der Begegnung. Als limitierte Edition von 200 Exemplaren ist sie mehr als eine Außenleuchte – sie ist eine moderne Hausgöttin, eine technologische Dienerin, die Ästhetik und Höflichkeit vereint.

Der Körper: Kristall trifft Panzer

Schon auf den ersten Blick fasziniert „Die Wächterin“ durch ihre Gegensätze. Sie ist eine Studie über das Spannungsfeld zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke, zwischen Licht und Materie.

Der Kopf der Skulptur wirkt wie aus Eis geformt. Gefertigt im 3D-Druck aus transparentem PETG, besitzt er eine kristalline, fast geisterhafte Klarheit. Die feinen Schichten des Druckprozesses brechen das Licht auf eine Weise, die ihn tagsüber in der Sonne funkeln lässt. Nachts jedoch scheint er von innen heraus zu glühen – im Ruhezustand in einem mystischen, pulsierenden Grün, wie ein atmendes Wesen, das im Schlaf wacht.

Dieser zarte, lichtdurchflutete Kopf thront auf einem Sockel, der das genaue Gegenteil verkörpert. Hier gibt es keine Transparenz, kein weiches Licht. Der Kragstein besteht aus massivem Plexiglas. Er ist schwer, dunkel und undurchdringlich. Mit seinen sichtbaren Verschraubungen, den harten Kanten und der blockartigen Form erinnert er an die Panzerung eines „Transformers“ oder an schweres militärisches Gerät.

Es ist eine bewusste Konfrontation: Oben der Geist, das Licht, die klassische Schönheit einer Frauenbüste. Unten die Maschine, die „Black Box“, die diese Schönheit trägt und schützt.

Die Geste: Der digitale Lakai

Was „Die Wächterin“ jedoch von jeder anderen Skulptur unterscheidet, ist ihr Verhalten. In ihrem Inneren, verborgen unter dem dunklen Panzer des Sockels, arbeitet eine komplexe Intelligenz. Nähern Sie sich Ihrem Hauseingang, geschieht das Unerwartete. Die Skulptur bemerkt Sie nicht einfach nur. Sie erkennt Sie.

Das grüne Schimmern weicht einem strahlenden, klaren Weiß. Und dann bewegt sie sich. Mit einer fließenden Anmut neigt die Büste ihren Kopf und verbeugt sich.

Damit belebt die Skulptur eine fast vergessene Geste aristokratischer Gastfreundschaft neu. Denken Sie an vergangene Epochen: Wenn früher eine Kutsche vorfuhr, eilte ein Lakai herbei. Er öffnete den Wagenverschlag, verbeugte sich tief zur Begrüßung und hielt die Laterne hoch, um den Ankommenden den Weg zur Tür zu weisen – er „leuchtete ihnen heim“.

„Die Wächterin“ ist die technologische Wiedergeburt dieses treuen Dieners. Sie holt den alten Luxus, persönlich empfangen und sicher zur Tür geleitet zu werden, zurück in unseren Alltag. Sie ist ein Diener ohne Unterwürfigkeit, der mit der Präzision moderner Robotik und der Eleganz alter Sitten agiert.

Begleitet wird dieses „Heimleuchten“ von einer Stimme. „Die Wächterin“ ist eine Kosmopolitin. In ihrem Speicher trägt sie den Wortschatz von 42 Sprachen. Je nachdem, ob Sie kommen oder gehen, ob es Tag oder Nacht ist, wählt sie die passenden Worte. Vielleicht werden Sie heute mit einem japanischen „Okaerinasai“ begrüßt, morgen Abend wünscht sie Ihnen auf Italienisch einen „Buona Notte“.

Die Augen der Wächterin

Die Intelligenz der Skulptur ist sichtbar. Wer den massiven Sockel betrachtet, entdeckt an den Seiten vier eingelassene Kreise. Es sind Ultraschallsensoren – Sender und Empfänger –, die wie die Augen einer Spinne oder eines Roboters wirken.

Dieses „Vier-Augen-Prinzip“ verleiht der Skulptur eine faszinierende, fast biologische Wachsamkeit. Sie starrt nicht stumpf geradeaus. Durch die seitliche Anordnung scannt sie den gesamten Bereich vor Ihrem Haus. Sie unterscheidet präzise, ob Sie sich der Tür nähern oder ob Sie sich von ihr entfernen.

Über diesen technischen Augen befindet sich ein Detail, das die Kühle der Maschine bricht: Feine Schlitze, die wie Wimpern wirken. Ihre Funktion ist rein pragmatisch – es sind Speigatten, damit Regenwasser aus dem Gehäuse ablaufen kann. Doch für das Auge des Betrachters werden sie zu einem emotionalen Merkmal. Sie geben dem „Roboter“ ein Gesicht, eine fast fürsorgliche Ausstrahlung.

Der Schrei wird zum Flüstern

Ein weiteres Geheimnis verbirgt sich an der Unterseite des Sockels. Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie die Form des Lautsprechers: Es ist ein langgezogenes, hochkant stehendes Oval. Kunstkenner werden sofort an das berühmte Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch erinnert.

Dort, bei Munch, steht der offene Mund für existenzielle Angst. Bei der „Wächterin“ wird dieses Symbol mit einem Augenzwinkern umgedreht. Aus dem Mund, der eigentlich schreien müsste, kommen nur freundliche, warme Worte. Die Technik zähmt die Angst. Das „Munch-Oval“ wird vom Symbol des Schreckens zum Sprachrohr der Gastfreundschaft.

Vom Dämon zum Engel

Historisch gesehen haben wir unsere Eingänge schon immer bewachen lassen. Im Mittelalter saßen steinerne Wasserspeier – Gargoyles – oder groteske Fratzen an den Fassaden. Sie sollten so hässlich aussehen, dass sie böse Geister abschreckten. Es war eine Architektur der Abwehr.

„Die Wächterin“ bricht mit dieser Tradition. Sie ist kein Monster, das vertreiben soll, sondern eine Lichtgestalt, die willkommen heißt. Sie signalisiert jedem, der vor Ihrer Tür steht: Hier wohnt jemand, der Technik nicht als kaltes Werkzeug versteht, sondern als Mittel für mehr Wärme und Menschlichkeit.

Ein Unikat für 200 Türen

In einer Welt der Massenproduktion ist „Die Wächterin“ ein seltenes Objekt. Sie wird in einer streng limitierten Auflage von nur 200 Stück gefertigt. Jede Skulptur ist handwerklich montiert, jeder Sockel verschraubt, jeder Kopf handbearbeitet und geprüft.

Wer sich für sie entscheidet, holt sich nicht einfach eine Lampe an das Haus. Er installiert ein Kunstwerk, das jeden Tag und jede Nacht lebendig wird.

Wenn Sie das nächste Mal im Dunkeln nach Hause kommen, werden Sie nicht mehr nach dem Schlüsselloch tasten müssen. Da ist jemand, der auf Sie gewartet hat, sich vor Ihnen verbeugt und Ihnen sicher heimleuchtet.

Der Kratzbaum

…das freut die Katze

Ich bekam zwei süße Katzen, Katzen kratzen gerne mußte ich schnell feststellen, ein Kratzbaum mußte her!

Aber was erblickte ich? Hässliche Dinge, unbeschreibliche Sisalmonster, Schäbigste Materialien, „Designer“Stücke, es war schlimm! So ein umwickeltes Pappemonster wollte ich nicht in mei ner Wohnung haben!

Aber selbst ist der Pancho und wenn der Kratzbaum den Wortteil „Baum“ enthält sollte es auch wie ein Baum aussehen: Stamm, Äste, Blätter, Früchte, Rinde.

Einen Baum im Zimmer zu haben ist aber auch wieder eteas unpraktisch, entweder hat man nur einen Stamm oder man bleibt ständig an zu niediregen Ästen hangen. Der Baum mußte also eher „Zweidimensional“ sein, sprich Äste nur in einer Ebene. Baum fällen und ins Zimmer schied damit aus…

…und so machte ich mich ans Werk:

Ein Baum war schnell gezeichnet, ausgelasert, zusammengetackert, mit Sisal umwickelt, ein paar Blätter gebaut, die Katzen lieben ihn…

Drechseleien – verkaufte Schauguckkasterl

Erinnerung an bereits vergebene Objekte

Ein Schauguckkasterl ist ein kleines Diorama mit einer kleinen Geschichte oder Episode aus dem Leben, der Freizeit, den Wünschen, den Fantasien oder auch Zitate aus Filmen und Romanen und ikonischen Bildern, die vielen bekannt sein sollten.

Die Guckkasterl sind aus verschiedenen Hölzern gedrechselt, Ihr Innenlleben besteht einerseits aus Modellbahnfiguren in unterschiedlichen Massstäben und auch aus 3D-gedruckten Figuren, die meist selbst gestaltet und am Computer modelliert wurden und in die passenden Posen gelenkt werden. Die Figuren sind allesamt handbemalt und individuell in die Schauguckkästen eingebaut. Jedes Schauguckkasterl ist ein Unikat und ist mit viel Liebe und Zeit in Handarbeit hergestellt.

Falls Sie eine ganz bestimmte Idee für eine Szene haben, die ein tolles Geschenk für jemanden wäre, dann können wir natürlich das ganz persönliche Schauguckkasterl nach Ihren Wünschen gestalten.

Hier in der Folge sind bereits verkaufte Schauguckkasterl im Bild dargestellt, sie sind nicht mehr erhältlich aber schön an, viel Spass beim reingucken….

Ein Prosit

„Die Idee! Mir geht ein Licht auf“

Ahorn, Glühbirne, Figur 3D-Print, bemalt, Plexiglasscheiben, Lederband

„Bauer sucht Frau“

…oder „wiafui Stuckerts Fiech habs ihr aufn Hof“

Buche, Figuren Modellbahnzubehör, Plexiglasscheiben, Lederband

„ois im Wassa“

„Baum fällt“

„Lecker Pudel“

„Yalla Yalla“

Baumhausklo

Schifoan 1

schifoan 2

Schifoan 3

Schiefoan 4

Guck vom Baum

Brunftzeit

Drechseleien – verkaufte Pfeffermühlen

von Pancho und Petra

Wir verwenden für unsere Pfeffermühlen 3 unterschiedliche Mahlwerke:

  • Ein Metallmahlwerk für kleinere Mühlen. Dieses ist sehr gut geeignet für Pfeffer und Gewürze, nicht so gut für Salz
  • Ein Crushgrind Keramikmahlwerk in sehr guter Qualität auch für Salz, bei dem der Drehknopf auch der Deckel für die Befüllung ist
  • .Ein Crushgrind Keramikmahlwerk, gleiche Qualität, jedoch mit gesonderten Deckel und damit ein größeres Vorratsreservoir.

Alle Mühlen sind einzigartige Unikate, nicht nur, dass das Holz jedesmal eine andere Maserung hat, auch die Form ist jedesmal einen andere.

Das Holz leitet uns bei der Gestaltung der Form, der Lauf der Maserung, die Farben des Holzes, Risse oder Äste im Holz, alles wirkt sich auf die Formgebung aus.

Verkaufte Mühlen bleiben auf dieser Seite, erhältliche Mühlen finden sie im Shop.

Eine Mühle aus Ahorn mit Metallmahlwerk schlicht mit Brandringen

Mühle aus Ahorn mit Messingring unten, Crushgrind Keramikmahlwerk

Holz? ich wußte es mal als der Stamm zu uns kam, dann wurde er aufgeschnitten, zwei Jahre gelagert und dann konnte sich keiner erinnern, was das für ein Holz war. Innen ist auf jeden Fall ein Mahlwerk von Crushgrind.

Pflaume mit sehr schöner Maserung, Keramik-Mahlwerk.

Virginia-Wacholder mit sehr schöner Maserung Ästen, Keramik-Mahlwerk.
Preis 70,-€ incl. MWSt. und zzgl. Versand

Nussbaum mit Linien aus Wachsgold, Keramik-Mahlwerk.
Preis 65,-€ incl. MWSt. und zzgl. Versand

Zwetschge, schön gemasert, Keramik-Mahlwerk.

Pflaume, Keramik-Mahlwerk.

Ahorn mit sehr extravaganten Aussehen, Linien metallic-Acryl, Keramik-Mahlwerk.
Preis 75,-€ incl. MWSt. und zzgl. Versand

Pflaume, unten Aluring, Keramik-Mahlwerk.

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Giesinger Geysir

Aktionsbrunnen

Eine kleine Attraktion in der Oberviechtacher Straße Ecke Waldsassener Straße in München Obergiesing. Nach dem Einwurf eines kleinen Obolus bricht der Geysir aus und Spritzt mehrere Liter Wasser in zwei kurz hintereinander stattfinden Eruptionen bis zu 10m in die Höhe. Nach einer kurzen Wartezeit ist der für einen weiteren Ausbruch bereit

Technisch umgesetzt ist der Geysir mit einer zum Druckluftspeicher umgebauten Gasflasche welche mit 2bar Druckluft befüllt wird und die sich bei der Auslösung über ein 2Zoll Pneumatikventil schlagartig entleert.

Über dem Ventil ist ein Rückschlagventil eingebaut, darüber wiederum ein 2Zoll Rohr, in dem eine Wassersäule steht, die mit der Druckluft in die Höhe geschossen wird.

Nach der Eruption wird die Druckluft und das Wasser automatisch nachgefüllt.

Spendenbox für Lebenshilfe Aichach e.V.

Eine Spendenbox (Bettel) für eine gemeinnützige Organisation. Die Frau schwenkt in unregelmäßigen Abständen die Fahen und lockt Passsanten mit einem frechen Spruch. Wenn eine Spende erfolgt öffnet sich eine Klappe und ein Kasperl erscheint, der sich für die Spende bedankt.

Der Bettel ist komplett aus Sperrholz gefertigt und einige kleine Elektromotoren treiben die Funktionen an:
– schwenken der Fahne
– Daumen hoch
– Klappe öffnen
– Kasperlfigur hoch- und runterfahren
– Kasperl verbeugen
– Kasperl klatschen
– 2 x Sound für Frau
– 2x Sound für Kasperl

Für die Sounds ist ein kleiner mP3-Player verbaut, die Sounds sind auf einer SD-Karte gespeichert. Die Steuerng übernimmt eine Siemens LOGO! Steuerung .

Bettel für David und Hanna

Kleine Spendenbox für eine Hochzeit

Eine Spendenbox für eine Hochzeit, 2019

Der Bettel (…oder die Spendenbox) blinkt fröhlich vor sich hin und wartet auf eine Spende. Wird diese eingeworfen dann fährt das Brautpaar mit Anhang in den Hafen der Ehe.

Die kleine Familie paddel in der Freizeit gerne und somit war ein Thema schnell gefunden…

Spendenbox für eine Hochzeit
Detail der Box

Gesteuert wird das ganze von einer kleinen Siemens LOGO SPS, eine Lichtschranke reagiert auf Spenden und ein Motor setzt die Mechanik in Gang. Die Teile sind aus Sperrholz und Lasergeschnitten.

Die Hand des Kapitals, B. Engl, L. Felle, F. Kaßner

Die Hand des Kapitals für das Singspiel „Prekärotopia“

Ein Objekt für das Singspiel „Prekärotopia“ der Künstlerinnen Beate Engl, Leonie Felle und Franka Kaßner

Ausstellung und Performance im Lenbachhaus München, 2019

Die Hand erhebt sich langsam bis auf eine Höhe von 5m und sinkt dann wieder in sich zusammen.

Die Hand des Kapitals während des Aufbaus der Ausstellung

Eine pneumatische Vorrichtung hebt die Hand, sie wird von einem Spiralschlauch verdeckt, der sich auseinanderzieht.

Gesteuert wird das Ganze über eine kleine Elektronik, die in einstellbaren Zeitintervallen die Hand hebt und senkt. Für die Performance kann auch ein manueller Schalter verwendet werden.