Kleine Arbeiterorgel – Beate Engl

Kunstverein Friedrichshafen, 2016

Ein Endlosband mit einem gestanzten Text mit Buchstaben aus einer Punktmatrix werden durch eine kleine Spielorgel gezogen und der Text dadurch vertont.

Material: Spielorgel, Papierband, gelaserter Punktmatrixtext, akustischer Boden

technischer Entwurf und Fertigung durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber

Wigwagzigzag – Beate Engl, Stefan Wischnewski

Performance und Ausstellung in Porto, Portugal, 2015

Ein kleiner Handkarren wird hinter sich hergezogen, die beiden Reifen drehen dabei ein Getriebe an, welches die Fahnen am Mast bewegt und dabei im Fahnenalphabet Nachrichten sendet.

Bei dem Getriebe musste darauf geachtet werden, dass die kontinuierliche Bewegung der Reifen in eine alternierende Bewegung der Fahnen übersetzt wird. Die Fahnen schlagen also sehr schnell in eine neue Lage um und verharren dann in dieser Position. Dabei müssen acht verschiedene Position pro Fahne angefahren werden. Die Umsetzung erfolgte mit 2 Malteserkreuzgetrieben.

Material: Plexiglas lasergeschnitten, Zahnräder, Gummireifen, Alurohre

Technischer Entwurf und Bau durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber

Agitator 2.0 – Beate Engl

Kunstverein Karlsruhe, 2014
Lenbachhaus, U-Bahn-Galerie 2016, Ankauf

Die Realität unseres Programms sind die Lebenden Menschen

Ein Projektionseinheit aus einem umgebauten Overhead-Projektor wirft politische Propaganda an die Wand. Die Texte sind in ein Band gestanzt, das der Rezipient selbst durch eine Kurbel bewegen kann. Dabei werden die einzelnen Buchstaben auch noch über eine Spielorgel geführt und der Propagandatext vertont.

Neben dem umgebauten Overhead-Projektor  musste ein Transport-Mechanismus für das Textband entwickelt werden, der das Band über den Projektor und eine Spielorgel führt und auch nur eine Kurbelrichtung erlaubt.

Der Kasten wurde aus Sperrholz lasergeschnitten, ausgehend von einem 3D-CAD Entwurf. Die Konen entstanden aus vielen Schichten einzelner Ringe.

Technischer Entwurf und Bau durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber zusammen mit Beate Engl.

 

Standarte – Beate Engl

Kunstverein Karlsruhe, 2014

An einem Mast hängt eine Standarte aus Spiegel-Acrylglas, die von einem Motor in eine wabernde Schwingung versetzt wird.

Ausführung: Spiegel-Acrylglas, Alumiummast, Muschelkalkfundament und elektrischer Antrieb mit Steuerung.

Konstruktion und Bau durch Leuchten und Modelle Pancho Schlehhuber

Burnoutmachine – Beate Engl

Lenbachhaus – Kunstbau, 2014
Kunstverein Friedrichshafen, 2016

Ein Bürostuhl kann über ein Handrad in ungeahnte Höhen gekurbelt werden, aber irgendwann erfolgt der Absturz, in rasender Drehung geht es zurück auf den Boden der Tatsachen.

Hier ein Beitrag im Blog des Lenbachhauses über die Ausstellung im Kunstbau.

Eine Mechanik im Inneren der Pyramide hebt mittels Rollenketten den Stuhl mit seiner langen Säule an. Am Scheitelpunkt wird die Kette ausgehängt und der Stuhl fällt. Die Fallbewegung wird durch eine weitere Kette gebremst, die die kinetische Energie des Falls in eine Drehbewegung des Stuhls umwandelt.

Material: Bürostuhl, Stahlsäule, Holzplatten mit Teppich, Mechanik mit Zahnrädern, Rollenketten und Freiläufen.

Fertigung und technischer Entwurf durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber

 

 

Bürgerfountain – Beate Engl

Kunstverein Straubing, 2013

Unterschiedliche Fundstücke aus geschliffenen Bleiglas wurden zu Objekten verarbeitet.

Diese Skulptur wurde in einen kleinen Tischbrunnen verwandelt.

Aufbau durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber in Zusammenarbeit mit Beate Engl.
Material: Spiegel, Bleiglas, Pumpe, Osmosewasser

Druhasmena – Beate Engl

Ton- und Lichtskulptur, 2012

Der Lichtmast wird durch einen Motor in eine Drehbewegung versetzt, der schiefe Mast entwickelt dabei Unwucht, die den Lautsprecher, auf den alles montiert ist, in eine Schaukelbewegung versetzt.

Die Lampen am Mast strahlen dadurch in alle Richtungen.

Der Ton aus dem Lautsprecher wird damit stark verzerrt.

Material: Modellbahnmast, rote LED, Schleifringe, Getriebemotor, Druckkammerlautsprecher. Ela-Verstärker, Hörspiel

Technischer Entwurf und Fertigung durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber

Space invaders – Beate Engl

Galerie Weltraum, München 2009

technische Realisation von leuchten-modelle Pancho Schlehhuber in Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Ein Globus dreht sich um die Achse, angetrieben von einem Motor im Fuß der Skulptur. Im Globus sorgt eine starke Halogenlampe dafür, dass durch die kleinen Bohrungen, die alle auf der Welt stattfindenden Berlinalen markiert,  ein Lichtpunkt an die Wand projiziert wird.

Material: Holz, Motor, Halogen, Getriebe, Blechglobus

Standing Ovation – Jakub Moravek

Interaktive Videoinstallation

Konstruktion und Bau der Schaltmatten von leuchten-modelle Pancho Schlehhuber zusammen mit dem Künstler

Eine Videoinstallation wird vom Betrachter gesteuert, indem er sich der Leinwand nähert. Unter dem roten Teppich befinden sich Kontaktmatten, d.h. es wird beim Betreten des Teppichs durch das Körpergewicht ein Kontakt geschlossen. Das Video schaltet von einer Endlosschleife auf eine andere um, ohne dass dies für den Betrachter ersichtlich ist. Der Betrachter hat den Eindruck, EINEN Film zu sehen.

Hat der Betrachter den roten Teppich noch nicht betreten, so zeigt das Video ein in alle Richtungen schauendes Publikum. Betritt der Betrachter den roten Teppich, wird über die Kontaktmatte auf das zweite Video umgeschaltet. Auf diesem sieht das Publikum bereits in Richtung des Betrachters (siehe erstes Bild). Geht der Betrachter noch weiter auf die Leinwand zu, so steigert sich die Reaktion des Publikums. Beginnend mit vereinzeltem Klatschen erhält der Betrachter direkt vor der Leinwand standing ovations und stürmischen Beifall (siehe zweites Bild).

Ausführung:

Bei der Konstruktion der Schaltmatten wurde darauf geachtet, das die Matten einfach im Aufbau aber trotzdem robust sind.
sie bestehen aus einem Sandwich aus Sperrholz, Lochblech, Gumminoppen, Lochblech und wieder Sperrholz, zusammengehalten durch Klebeband. die Gumminoppen sind in den Löchern der Lochbleche und wirken wie Federn, die die beiden Bleche voneinander trennen. Das Gewicht einer Person drückt die Gummipuffer zusammen, die Bleche berühren sich, es entsteht ein Schaltkontakt.