Druhasmena – Beate Engl

Ton- und Lichtskulptur, 2012

Der Lichtmast wird durch einen Motor in eine Drehbewegung versetzt, der schiefe Mast entwickelt dabei Unwucht, die den Lautsprecher, auf den alles montiert ist, in eine Schaukelbewegung versetzt.

Die Lampen am Mast strahlen dadurch in alle Richtungen.

Der Ton aus dem Lautsprecher wird damit stark verzerrt.

Material: Modellbahnmast, rote LED, Schleifringe, Getriebemotor, Druckkammerlautsprecher. Ela-Verstärker, Hörspiel

Technischer Entwurf und Fertigung durch Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber

Spielbrunnen Grundschule Arnulfpark

München 2012, Svea Erdmann, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin

Im Pausenhof der Grundschule am Arnulfpark entstand ein Spielbrunnen. An den drei Betonquadern befindet sich jeweils eine Wasserdüse und eine Kurbel. Wird an einer Kurbel gedreht, spritzt aus einer Düse Wasser. Hört man jedoch kurz mit dem Kurbeln auf und beginnt dann erneut, dann spritzt das Wasser aus einer anderen Düse. Die Zuordnungen sind zufällig gesteuert.

In einem Schacht neben dem Brunnen befindet sich die Steuereinheit, die den Wasserstrahl bei einer Düse jeweils bei einer Kurbelumdrehung kurz aufdreht und dann wieder schließt. Beim Schließen fließt der Wasserstrahl aufgrund seiner Trägheit noch ein wenig weiter und öffnet ein Rückschlagventil, das Luft in die Leitung saugt. Die nächste Öffnung schiebt nun die Luft mit frischen Wasser durch die Leitung, an der Düsen sprotzelt nun der Wasserstrahl durch die Lufteinschlüsse.

Der Brunnen verwendet Trinkwasser. Damit das Wasser nicht zulange in den Leitungen steht und Keime entstehen können, werden die Leitungen von der Steuerung regelmässig gespült.

Meine Arbeiten: Entwurf und Umsetzung des Wasserspiels, Bau der Komponenten, Montage des Brunnens.

 

Gondelbrunnen – Alexander Laner

Trinkbrunnen für die Stadt München auf dem Rudi-Hierl-Platz, 2012.

Technische Entwicklung und Bau Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber unter Mitarbeit des Künstlers.

Eine transparente Gondel aus Plexigals hängt an einem Stahlseil, welches zwischen zwei Masten quer über den Platz gespannt ist. Eine Schlauchleitung führt spiralförmig gerollt von einem der Masten zur Gondel. Im Inneren der Gondel bringt nun ein Wasserstrahl eine Peltonturbine in Bewegung, welche über ein Untersetzungsgetriebe die Gondel auf dem Seil bewegt. Dazu hangelt sich die Gondel an einem Zahnriemen entlang, der durch die Gondel geführt wird. An den Enden der Seilstrecke fährt die Gondel auf einen Puffer, der in der Gondel einen Hebel betätigt. Das Getriebe wird dabei umgeschaltet und die Gondel fährt in die andere Richtung. Das Wasser in der Gondel läuft nach der Turbine durch ein Rohr unten aus der Gondel und bewässert einen Streifen auf dem Platz.

Beim Entwurf mussten mannigfache Kriterien erfüllt werden, besonders wurde ein Augenmerk auf einen wartungsfreien Lauf und eine leichte Demontierbarkeit vom Seil gelenkt. Ebenso mußten die Materialien UV-fest, wasserfest, rostfest und säureresistent sein.

Nach ein paar Optimierungen dieses Prototypen verfügt die Gondel nun über eine Verfügbarkeit von 98,5% und als Verschleiss ist bisher nur ein neuer Zuleitungsschlauch nötig geworden.

Wellenbrunnen und Wasserwand Starnberg

Becken in Ruhe, verschiedene Wellenbilder und die Brunnenstube

Auf dem Kirchplatz in Starnberg ist der Starnberger See zwar nicht weit weg, aber zu sehen ist er nicht. Um den Flair des Sees an diesen Ort zu holen, entstand bei der Neugestaltung des Kirchplatzes dieser Brunnen, der die sanften Wellen des Sees auf den Platz bringt.

Circa alle 30 Minuten leert sich das Becken zur Hälfte und das Wasser beginnt Wellen zu schlagen. Die Wellen verändern sich dabei, sie werden stärker und schwächer, kommen wechselseitig vom linken und rechten Rand oder in gerader Front. Zwei kleine Fontänen sprudeln zufällig aus der ;Mitte des Beckens und werden dabei immer wieder von den Wellen überspült und fallen damit in sich zusammen. Nach einer Weile verebben die Wellen und das Becken füllt sich wieder.

Die Wellenmaschinen befinden sich unter der Sitzbank, die weitere Technik wie Pumpen und Filter in einer Brunnenstube in der unter dem Pflaster gelegenen Tiefgarage der Sparkasse. In der gleichen Brunnenstube befinden sich auch die Pumpen für die Wasserwand und den Marienbrunnen.

Wasserwand und Marienbrunnen

Auf dem Kirchplatz befinden sich noch zwei weitere Brunnen, die ebenfalls aus der gleichen Brunnenstube versorgt werden.

Neben dem Wellenbrunnen plätschert noch der Marienbrunnen, der schon auf dem alten Kirchplatz stand und früher ein Frischwasserbrunnen war, er wird nun aus dem gleichen Reservoir mit umlaufenden Wasser gespeist.

Am oberen Ende des Kirchplatzes rauscht noch eine Wasserwand von einer Betonbrüstung herab. Der Wasserfall unterbricht seinen Lauf immer kurzzeitig, um dann wieder zu starten, was für eine abwechslungsreiche Akustik und einen schönen Wasservorhang sorgt.

Technischer Entwurf, Planung und Ausführung von Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber, Betonbau Wadle-Bau, Design-Entwurf Büro Erdmann-Kicherer

 

Architekturmodelle

Architekturmodell 1:100 Neubau im Alpenstil in Miesbach, 2001
Einfamilienhaussiedlung, 1:100
Material:
Plexiglas und Holz, mit Planplots beklebte Hausfassaden, farbig angelegt, komplette Freiflächengestaltung mit „Leben“
Gemeindezentrum Leegebruch bei Berlin, 1. Version, 1:200
Material:
MDF, handcolorierte Ansichtspausen
Gemeindezentrum Leegebruch bei Berlin, 2. Version, 1:200
Material:
Plexiglas, Fassadenplots
Massenmodell einer Einfamilienhaussiedlung, 1:1000 Material: Rohazell
Kleine Wohnanlage, 1:200
Material: Plexiglas, mit Plan-Plots beklebte Hausfassaden
Wohnhaussiedlung in Leegebruch bei Berlin, 1:200 4-teiliger Tisch, aufgebaut 2400x2100cm, 127 Häuser Material: MDF, Fassadenplots, Holz

 

Ladenzentrum Eichenau, 1:200 Baukörper mit vielen Glasflächen, die im Modell zur Geltung kommen und die Transparenz betonen sollten Material: Plexiglasblöcke poliert; geritzte, farbig angelegte Fenstersprossen; Folie; Innenbeleuchtung,