Grundofen mit Räucherkammer

Der Ofen ist massiv gemauert, Brennkammern und Züge mit Schamotte, die Hülle mit Backsteinen ausgeführt.

Der Frischluftzug erfolgt über eine Kernbohrung üder das Kellergeschoss. Klappen und Regler befinden sich im Frischluft und im Abgaszug.

Durch das schmale Sichtfenster blickt man auf einen Sturzzug, der bei starkem Einschüren ein sehr schönes, nach unten ziehendes Flammenbild bildet und neben dem Schürfenster die Strahlungsfläche für Infrarote Abstrahlung vergrößert.  Eine 20mm dicke Alugussplatte heizt sich auch sehr schnell auf, während der massive Steinkörper lange zum Durchwärmen braucht, jedoch seine Temperatur sehr lange hält.

Oben am Ofen befindet sich eine kleine Räucherkammer mit Tür und Gasverwirbelung, hier kann man sehr gut ein Fische und Fleisch heißräuchern.

Ein Flammwächter mit CO-Messung schließt die Abgasklappe automatisch, wenn das Feuer abgebrannt ist, um Wärmeverluste über den Kamin zu vermindern. Die Regelung dient auch der Sicherungsschaltung für den Dunstabzug der Küche.

Der Ofen wurde komplett in 3D-CAD bis auf den einzelnen Ziegel geplant und die Züge mit der Wärmedehnung der Gase optimiert.

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, München – Klaus von Gaffron

Entwurf für eine Kunst am Bau Installation für die Klinik für Kinder- und JugendPsychiatrie in München, 2009

Technische Details:
Kleine lautlose, über Kardanwellen miteinander verbundene Getriebemotoren öffnen und schließen die Jalousie kontinuierlich. Die Bewegung der Lamellen ist unmerklich langsam, der Betrachter wird die Bewegung nur erahnen können, aber bei einem längeren Verweilen die Veränderung sehen. Im “Stockwerk” unter den Antireben sind in einer Platte kreisförmig 12 starke LED eingebaut, die über einen Farbmischer in jeder Farbe leuchten können. Die Umschaltung erfolgt schlagartig auf eine zufällige andere Farbe durch den Betrachter, wenn dieser eine Lichtschranke durchquert.

Space invaders – Beate Engl

Galerie Weltraum, München 2009

technische Realisation von leuchten-modelle Pancho Schlehhuber in Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Ein Globus dreht sich um die Achse, angetrieben von einem Motor im Fuß der Skulptur. Im Globus sorgt eine starke Halogenlampe dafür, dass durch die kleinen Bohrungen, die alle auf der Welt stattfindenden Berlinalen markiert,  ein Lichtpunkt an die Wand projiziert wird.

Material: Holz, Motor, Halogen, Getriebe, Blechglobus

Beste aller Welten – Beate Engl

Technische Realisation von Leuchten-Modelle Pancho Schlehhuber in Zusammenarbeit mit der Künstlerin.

Galerie Weltraum, München 2009

In die Skulptur ist eine Staubsaugerturbine eingebaut, die kleine Globen durcheinanderwirbelt. Halbe Globen werden dabei aussortiert und fliegen in weitem Bogen aus dem Glasrohr heraus.

 

Höhe ca. 170 cm, Holz, PVC, Plexiglas, Staubsaugerturbine
Steuerung über Bewegungsmelder

Fanfare – Beate Engl

Historisches Museum, Regensburg

technische Realisation von leuchten-modelle Pancho Schlehhuber in Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Sechs Lautsprecher beschallen den Raum mit einem Hörspiel aus Reden amerikanischer Präsidenten, sobald ein Besucher in die Nähe der Skulptur kommt.

Material: Kunststoff, Lautsprecher, Präsenzmelder, MP3-Player, Metall